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Vierter Band.
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Vitriolsiedereyen

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ValentinuS, der sie auch schon VitriolZl nennt,und noch umständlicher Gerh. Dornaus 1567 zuerstbeschrieben; doch scheint sie längst vorher bekannt gewe-sen zu seyn. Dörffurt. H. 252. Daß Vi-triolöl und Terpentinöl im gehörigen Verhältnißmit einander vermischt, so erhitzt werden, daß sie in«ine Flamme gerathen, hat Becher am Ende deS XVII.Jahrh, zuerst gezeigt und Olaus Borichius entdeckteim Jabre 1671 die Entzündung des Terpentinöls mit derSalpetersäure. Fischer Gesch. d. Phys. II. 166.

Vitriolsiedereyen hatten die Römer noch nicht; daherPlinius den blauen Vitriol, welcher zu seinerZeit in Spanien gemacht ward. als eine Sache einzi-ger Art, oder die ihre« Gleichen nicht hatte» bewun-derte. Beckm. Erf. V. 255.

Vitrometrum, Glasmesser; ein Werkzeug zur Un>tersuchung und Bergleichung der BcechungS- und Far-ben Zerstreuungskraft der dioplrischen Gläser, hat Ro-ger Joseph Boscovich zu Wien 176z erfunden.Geißser Beschr. d. neuest. Jnstrum. IX. 68.

Vocalpunkte der Hebräer. Die Zeit deren Erfindungist ungewiß Fabric. I. 100. II. »iy. 2Ü7. 407.408. 4to. 564. 700.

Vögethaute vor dem Jnsektenfraße zu bewahren. EinMittel, dessen sich die Professoren Henan und Mou-lon Fontenelle in Frankreich bedienen, hat O.Wolf in Nürnberg bekannt gemacht. Voigl Mag.VIII 2. S. 148.

Völkerrecht. In diesem Zweige der Jurisprudenz warvor dem XVIII. Jahrhunderte noch wenig gearbeitet.Moser hat eS zuerst von der Völkerrechtswissen-schast abgesondert. Ge. Fried r. v. Mariens, Pro-fessor zu Eöttingen, (geb. 1756.) behandelte es zuerst