Band 
Vierter Band.
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Wärme

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genhouß mit einer, von Franklin ihm mitgetheiltenVorrichtung, verschiedene Versuche angestellt. Ueberdie wärmeleitende Kraft der verschiedenen Gasar»ten hat Achard; die meisten und interessantesten Ver«suche über die wärmeleitende Kraft überhaupt aber, derEngländer Thompson angestellt. Ueber den Durch-gang der Wärme durch verschiedene elastische Flüssigkeitenund durch den luftleeren Raüm selbst, hat Pictet Versuche angestellt. Thompson bediente sich beineuern Versuchen über die wärmeleitende Kraft der Kör-per eines Apparats, dem er den Namen des Passage-Thermometers gab. De Lüc ließ im Winter1754 bis 1755 Wasser in Trinkgläsern gefrieren in wel.che er Thermometer gestellt hatte, deren Kugeln sogleichmit Eise umgeben wurden. Nachdem er aber diesenkleinen Apparat ans Feuer brachte, so stiegen die Ther-mometer bis zum Augenblick der Schmelzung d«H Eises.Alle übrige Wärme ward hernach zum Schmelzen desEises verwendet, mithin von diesem verschluckt, ohneaus das Thermometer wirken zu können. Beinahe zugleicher Zeit machte O. Black zu Edimburg diese Erfin-dung, die er schon 1757 in seinen Vorlesungen vortrug,ohne sie jedoch öffentlich bekannt zu machen. Diese Ent-deckungen blieben lange Zeit unbekannt, bis endlich 1772Wilke, ohne von den angeführten Wahrnehmungenetwas gewußt zu haben, dasselbe fand, und es zugleichmit der Erklärung bekannt machte. Ueber das We-sen der Wärnto-Har «S von Aristoteles Zeiten an,nicht an Meinungen gefehlt. Diese alle anzuführen isthier so wenig der Ort. als die Theorie davon überhauptvorzutragen. Ich bemerke nur so viel, daß durchWUke's und Black's Entdeckungen die Behauptungvon dem Daseyn «rnrs wirklichen Wärmestosss sehr