Band 
Vierter Band.
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Wärme

per durch daS Reiben an einander nicht nur warmwerden, sondern auch in einen solchen Zustand versetztwerden können, daß sie glühend werden, und in ei-ne Flamme au-brechen, ist schon vor uralten Zeitenbekannt gewesen. Die Alten zündeten auf diese Arr ihrFeuer an, und die Araber gebrauchten hierzu zwei Höl-zer, welche sie March und Aphar, oder beide Zabda»(die zwei' Reiber) nannten. Daß im luftleerenRaume, eben so gut, wie im luftvoüen, durch Rei-bung Wärme entsteht, hat schon Boyle versucht, undHawkesbee und s'Gravesande haben durch eigneVersuche wahrgenommen, daß sich die durch Reiben er-regte Wärme im luftleeren Raume stärker und schnellerals in der Luft zeigte. Dir Meinung, daß dieWärme in einer Schwingung der kleinsten Bestand-theile der Körper bestehe, ist nicht neu. Schon Bacovon Verulam hat sie angenommen. In neuernZeiten hat man sie nur mehr mit dem dynamischen Sy-stem zu vereinigen gesucht. Dagegen aber haben auchschon langst andere z. B. Wolf» eine eigne Wärme-materie behauptet. Versuche über die ungleicheErwärmung verschiedentlich gefärbter, und schwarzer undweißer Körper, bei gleicher Intensität deS darauf fallen-den Sonnenlichts, haben Muschenbroek. Franklin,de Saussüre und Pictet angestellt. Auf wel-che Art die Sonnenstrahlen dre denselben ausgesetztenKörper erwärmen, darüber haben in neuern Zeiten drLüc und Gren verschiedene Theorien geäußert.Scheele war der erste, der die Benennung: strah-lender Warmestosf» annahm. Daß die bestenLeiter der Elektricität» auch die besten Wärmeleitersind, wollen Franklin und Achard bemerkt haben.Ueber die Wärmeleitende Kraft derMetalle, hat Zn-