Wahlspruch
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Wahkcapitulation qedenkbar. K- Ferdinand I. stelltebereits bei seiner Wahl zum Römischen Könige einesöichr Capitulation aus, welche nachher, als er zurKailerwürde gelangte, nur revidirl und vermehrt wurde.Seit der Zeit haben alle nachfolgende römische Könige
und Kaiser eine eigne Capitulation beschworen. . v.
Selchow Gesch. d. in Teutsch!, gelt. Rechte. tz> 217.
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ablspruch s. Symbolum.
aid, ist seit vielen Jahrhunderten, wenigstens gewißschon im X. in Deutschland zur Färberey gebraucht, undzu dieser Absicht vornemlicb in Thüringen mit dem größ-ten Vortheil« gebauet worden. Um Erfurt war dieseCultur bereits im XIII. Jahrhundert allgemein, so daßdie Erfurter ,2gc> auf den Plätzen der von ihnen zerstör,ten Raubschlösser Waid auSstreueten, zum Andenken,daß Erfurter dä gewesen wären. Noch ,616 baueten zoothüringische Dörfer Waid; manches Dorf lösete davonjährlich 12, bis 16 ocro Thaler, und das Land dreyTonnen Goldes. Jährlich thaten Wenden aus Lausitz ,Wanderungen nach Thüringen , um bei der Waidarbeitzu helfen, eben so. wie jetzt osnabrücksche Bauern zumTorfstecher, nach Holland gehen. Die letzte Zurichtungdes gewonnenen und geballeken Waids, war ein Stadt-gewerb, und ward, so wie der Handel mit dieserWaare, vornemiich in Erfurt, Gotha , Langensalze,Tenstadt und Arnstadt getrieben, welche Oerter die fünfWaidhandelsstädte genannt wurden. Die StadtGörlitz hatte schon im XII. Jahrhundert die Stapelgerech»tigkeit auf den, aus Thüringen kommenden Waid, undZittau erhielt eben diese Gerechtigkeit im XIV. Jahrh.Aber in der Mitte des XVI. Jahrhunderts ward der Jn-dig durch Holländer aus Ostindien gebracht, der jedoch