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Vierter Band.
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Wanken Der Erdaxe

hielt. Noch in der zweyten Hälfte des XIV. Jahrh,blieben diese Thürme im Gebrauch; selbst im Jahre1405 finden sich noch häufige Spuren von deren «lnwrn-dung in Italien . Auch das ganze XV Jahrhunderthindurch findet man noch Beweise davon; denn sie wur-den nicht nur bei der Belagerung von Constantinopel1453 gebraucht, sondern sogar Alphonsus l.» Königvon Neapel, ließ vor Gaeta einen solchen Thurm er-richten, der die Mauern an Höbe übertraf. Da manaber endlich einsähe, daß diese Thürme nur wenig Nutzenschafften, weil sie gewöhnlich durch das Geschütz der Be-lagerten zerschmettert wurden, ehe man sie an dieMauer bringen konnte, so verschwanden sie bald gänz-lich auS dem Belagrrungskriege. Hoyer Gesch. d.Kriegsk. I, 15. 107. f.

Wanken der Erdaxe, Schwanken, Mutation.Schon Flamstead (geb. 1646, gest. 1720.) hat solche-vermuthet. Auch hat Römer bereits »692 ähnliche Ge-danken geäußert. Jacob Bradley suchte die kleinejährliche Bewegung der Fixsterne, die er in den Jahre»1725 bis 1728 beobachtete, aus einem Wanken derErdaxe zu erklären, fand aber bei genauerer Unters»,chung, daß diese Erscheinung eine andere Ursach habenmüsse. - Im Jahre »743 hat Bradley diese schein-bare Bewegung der Fixsterne, nachdem er am Ende der18jährigen Periode sich völlig davon überzeugt hatte, mitihren Gesetzen bekannt gemacht. Ueber die vollstän-dige Erklärung der Nutarion der Weltaxe, welche durchdie Anziehung des Mondes auf die Erdspheroide bewirktwird, und der damit in Verbindung stehenren Erschei-nungen, hat zuerst d'Alemberl ^749 nähere Aus-schlüsse gegeben, und Bradley's Beobachtungen berich-tigt. Gehler. IV, 622. Fischer. V. 490.