Wasser
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hat der Pros. Schmidt in Gießen angestellt. — Ue-ber die Elasticität des Wassers sind die Meinungensehr getheilt. Zimmermann hak sie in einer beson-dern, 1779 zu Leipzig herausgckommenen Schrift er-zählt. Bellogradi hat 175z das Zurückprallen ausSWasser geworfener Steine, als «inen Beweis für dieElasticität des Wassers angenommen. Spallanzani hat aber diese Erscheinung anders erklärt. Rollet hat174z den Beweis für die Elasticität des Wassert!aus der Fortpflanzung des Schalls durch dasselbe herge-nommen. Muschenbroek bat die darüber von Rol-let angestellten Versuche wiederholt, aber keine Folgefür die Elasticität des Wassers daraus gezogen. — Ei-nen Versuch, die Elasticität des Wasser- aus dem Zu-sammenziehen einer Wassermasse durch die Kälte, zubeweisen, hat der Kanzler Baco von Verulam 1695zurrst angeführt. Robert Boyle hat 1680 andereVersuche, die Elasticität des Wassers zu beweise», undähnliche auch Honoratus Fabry angestellt, dir je-doch Muschenbroek 1731 nicht dafür gelten lassenwollte» was sie beweisen sollten. Den größten Rufwider die Compressibilität des Wassers haben die Versu-che der florentinischen Akademie del Eimenko (1661) er-halten, wonach man hinlänglich glaubte bewiesen zu ha-ben, daß solche unmöglich sey. Muschenbroek hatdiesen 1731 noch mehrere, dem Baconischen ähnliche,beigefügt. Wilhelm von Stair hat 1681 die Ela-sticität des Wassers behauptet, und solche von dem darinenthaltenen Aelher hergeleitet. Auch Franciscus Ter-tiuS de LaniS hat 1680 über diesen Gegenstand vie-les geredet. Seine Versuche erstreckten sich besonders aufdie Compression des Wassers in verschlossenen Gesäßen,durch den Druck des Quecksilbers. Diese Versuche sind