Wasseruhr
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und so wieder umgekehrt. Ich will daS Wesentlicheaus Poppens Geschichte der Uhrmacherkunst irrgedrängter Kürze hier mittheilen. Ctebisius vonAlexandrien, der unter dem «zyprischen KönigePtolomäus Evergeles, ohngefahr 24g Jahre vorunsrer Zeitrechnung, lebte, ist, nach Vitruvs Be-hauptung, der Erfinder der Wasseruhr, die er in demTempel der Arsinoö, der Schwester d«S PtolomäusPhiladelphus, anstellte. Schon damals cullivirteman die Mathematik zu Alexandrien sehr, und beson,ders hatte Etebisius, eines Barbiers Sohn, diegrößte Neigung zu den mechanischen, vornämlich hydrau«lisch-n Wissenschaften, die er auch durch viel- kunstrei-che Erfindungen ansehnlich bereicherte. Darunter warendenn außer den Druck und Pumpwerken, und denWasseorgeln, auch die Wasseruhren, von de-ren letzter« er aber wohl nicht der Erfinder, son-dern nur großer Berbesserer war. — Frühzeitig sinddir Wasseruhren in ganz Asien im Gebrauch gewesen,und Plato ist unstreitig der erste, der sie in Grichen-land einführte. — Die erste Wasseruhr in Rom zeigteP. Eorn. Scipio Nasica um 594 Jahre nach Er-bauung der Stadt, oder welches einerley ist, ohngr,fähr 1Z7 I. vor Eh. G. und deswegen haben einig«ihn auch fälschlich für den Erfinder der Kunst, durchWasser die Zeit abzumessen, gehalten. Nach und nachwurden dir Wasseruhren auch in Nom allgemeiner, undviele wurden auS fremden Landern in das römische Ge,biet gebracht. So trug man in einem Triumphe deSPompejus unter der Beute aus dem Orient eineWasseruhr in einem mit Porten besetzten Gehäuse. —In China , Indien und den, Eingangs gedachtenLändern, waren sie ohne Zweifel nicht minder bekannt,IV. 2Z