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Vierter Band.
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Wasseruhr

und Julius Cäsar fand sie sogar in England, alser seine Waffen dabin tragen ließ. Dirs neue Instru-ment gab ibm Gelegenheit zu beobachten daß dieNachte in dieser Himmelsgegend kürzer wären, als inItalien , Mit der Zeit scheinen auch in den Pallä-sten der Großen Wasseruhren aufgestellt zu seyn. We-nigstens wird vermuthet daß Trimalcio. der Schwei-ger des Petroriius, eine solche in seinem Speisesaalehatte, und neben dieser einen Bedienten, der die Ab-theilungen der Zeit abblasen mußte, damit er bon Zeitzu Zeit wissen konnte, wie viel er von seinem Lebenverlobren hatte. Dock kann dies Werkzeug auch eineSonnenuhr gewesen seyn. Nach und nach demüheteman sich sehr, die Wasseruhren bequemer einzurichten,um sie zu ihrem Endzwecke desto brauchbarer zu machen.Schon Hero, ein Schüler des Ctebisius verbessertesolche. Nachher traten andere in seine Fußrapfen, undin den ersten christlichen Jahrhunderten sing man schonan die Verfertiget der Wasseruhren ^utouiritsrii Llspszr-ärsrii, und die Werke der Künstler ^utornstsris zunennen. Wahrend 7 Jahrhunderten kam keine merk-würdige Wasseruhr zum Vorschein. Im Anfange desVI. Jahrhunderts aber kannte man die Uhren des Boe-tius, besonders die, welche er auf Befehl des Theo-dorichs, für den König Gundibaldus oder Gon-dobaud von Burgund verfertigen mußte. Zwey-huvdert Jahre nachher schickte Pavst Paul I. eine Was-seruhr an König Pepin den Kleinen. Berühmtist nachher besonders die Ubr. welche der Chalife Aaronal Naschid durch seine Gesandten an Carl den Gra-sen zu Anfange des IX. Jahrhunderts zum Geschenküb-rschickte. Gegen die Mute des IX Jahrhundertsthat sich Pacificus, Archidiaconus von Verona , der