K K
Weichbild
365
12. das meiste gedruckt worden, in einer Schrift, dieden Titel führt: Frage, ob die Weiber Men-schen sind. — Fabric. I. 59. III. 324. StolleHist. d. Gelahrh. 4. Aufl. 8.
— — wie sie von den Griechen, rc. bewahrt wurden s.Italienisches Schloß.
Weichbild. Das Magdeburgische oder Sächsisch«Weichbild wird insgemein für das älteste deutscheStadt recht gehalten; aber sein Ursprung ist nicht mitvölliger Gewißheit zu bestimmen. So viel ist übrigensrichtig, daß Magdeburg schon im XII. und XIII. Jahr-hundert in ganz Sachsen vorzüglich wegen seines Stadt,rechts berühmt gewesen, und solches auch außerhalbDeutschland aufgenommen ist. Doch ist nicht gleichAnfangs eine geschriebene Sammlung davon ge-macht worden. Nachdem aber im XIII. Jahrhundertder Schöppenstuhl in großes Ansehen kam, so setz.
^ ten die Schoppen ein neues MagdeburgisckeSWeichbild am Ende des XIII. Jahrhunderts auf, wel-ches in der Folge unter dem Namen des Magdebur«gischen Wetchbildrs bekannt, und in vielen Skäd,ten und Ländern angenommen worden. — v. SelchowGesch. d. in Teutichl. geltend. Rechte, tz. 330. Die äl-teste Ausgabe deS Weichbildes, ohne den Sachsen-spiegel (s. diesen) ist die Leipziger vom J--Hr» 1537. inderen Vorredesich Christoph Zobel ausdrücklich nennt.— Pütter Encyklop. 137. s. Stadtrecht.
Weife, welche zählt, hat der Uhrmacher Prasse inZittau erfunden. — Geißler "Beschr. der neuest. Jn-strum. VIII. 152.
«ihn acht sgeschenk. s. Neujahrsgeschenke.eihnachzssest. Solches den 25. Decemb. zu sepern,ist im IV. Jahrhunderte in der abendländischen Kirche