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Vierter Band.
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Weihwasser

aufgekommen, welches sich auch die morgenlandische, diesonst dn 6t«n Januar dazu ausgesetzt hatte, unterCdrysostomus gefallen ließ. Fabric. II. 510.

Weihwalser ist zuerst vom Padst Alexander I. , derim Jahre rr.y starb, angeordnet. O. Swiift (geh.1676. gest 1745.) hüt dies Weihwasser deS PabstzBoikelbrühe genannt. Fabric. II. zü8- 840.

Weilbacher Gesundbrunnen. Ist 178z von demdamaligen Kubrfürsten von Mainz Friedrich CarlJoseph eingerichtet, und vom O Armburger 1788zuerst bekannt gemacht. Hermbstädt Bülletin. VII.iZZ-

Wein. Der Gebrauch des Weins ist sehr alt. ^chonNoah hat Weinberge gepflanzt, und Wein getrunken.(>. B. Mos. g, 21) Auch Hiobs Kinder krankenWein. (1, rz.) Wie aber dir Alten den Wein zube-reitet haben, darüber läßt sich blos nuuhmaßen. Wahr-scheinlich sind die Keltern von hohem Alterthum. IhrGebrauch war schon zu Hiobs Zeiten bekannt. (24 n)Man legte die Ehre dieser Erfindung dem alten Bachusbey. Von der Beschaffenheit derselben weiß man nichts. Die Griechen ließen die abgeschnittenen Trauben10 Tage in der Sonne und der Nachtkälte liegen. Dar-auf brachten sie dieselben Z Tage in Schatten, und amsechsten traten sie sie ein. DaS Verfahren war sehrlangweilig und mühsam. Bei den Egyptern war derGebrauch des Weins sehr alt. (1. B. Mos. 40, 9. f.)Das gemeine Volk trank ihn aus kupfernen Gesäßen.Die Reichen bedienten' sich goldner und silberner Gefäße.Der Becker, woraus Joseph trank, war von Silber.(1. B. Mos. 44, 2. Z ) Bey den Griechen war Weinder orbenttiche Trank. Frauen und auch junge Perso-nen tranken ihn, gegen die Gewohnheit aller andern