Weingeist, höchstrcctificirtev
267
«en vertreten, dazu genommen. Auch die Hörner derTb-cr- gebrauchte man häufig. Flüssigkeiten darin zuerhalten. und auch daraus zu trinken. Es währte aberdoch nicht lange, daß man Gesäße von gebrannter Erdeausdockte sowohl daraus zu trinken, als flüss-ge Din-ge darin aufzubewahren. Die Phönicier, Griechen undandere Völker, machten viel Geb auch davon, ihrenWein darin zu thun. Endlich kam man darauf, dieHaute der Tkiere zu diesem B huie als Schläuchezuz bereiten. D r Gebrauch der Schläuche ist lehr alt.Es wird ihrer im 1. B. Mos 2», 14. und Hiob zs,19. gedacht Auch die Griechen kannten die Gefäßevon Holz nickt. Sie thaten ihre Weine in Schläuche,und besonders in große Geschirre von gebrannter Erde,die vorzüglich in Athen verfertigt wurden. Die Zeit,wenn eher man angefangen hat, sich hölzerner Fässer zubedienen, ist unbekannt. Nach dem Polydsrus Ver»gilius haben die Alten die E finduqg der Fässer über-haupt dem Pseusippus. den man aber gar nichtweiter kennt, zugeschrieben; und die Weinfässer sol-len von den crsalpinischen Galliern erfundenseyn Eine Nachricht, die wenigsiens zur Zeit noch un-verbürgt ist. Gvguet. I. roü. II. 1Ü7. kol^ä.vsiAil. äs rer, invsnt. III. 14.— Vers. e. Kultur-tz eich. r6.
Weingeist, höckstrectificirter. (Alkohol; Spiritusviui rsctisicstissimus ) Weder der Erfinder, noch dieZe t und der Ort der Erfindung des Weingeistes, lassensich mit G wißheil bestimmen. Nur so viel scheint aus,gemacht zu seyn, daß er eine morgenländische Erfindungist. die durch die Araber nach Europa kam. Noch bisjetzt ist keine frühere bestimmte Nachricht von der Destil-lation des Weins, als berm Albukasis gesunden wer«