Weinsteinsaureö
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sten gewonnen wird, kann aber auch an jedem andernOrte aus dem rohen Weinstein veranstaltet werden.Mozza in Parma , der Besitzer einer Weinsteinrassme-rie, hat das Verfahren darüber mitgetheilt. — Hemd«städt Büllerin. XV. 199.
Weinsteinsaures, Weinsteinsäure. Die. Entdek«kung ^dieses Sauren ist von Scheele gemacht, die Be.rertung aber zuerst von Retzius 1770 gelehrt wor»den. — Gehler. V. 1002. — Fischer. V. Z6Z.
Weintrauben. Die Benutzung der erfrornen» oder un»reif gebliebenen Weintrauben auf Weinessig, hat Hermb-städl gelehrt.— Hermbstadt Bulletin. XII. io<r.
Weinverfälschung. Daß die Weinsäure das Bley an-greift, war den Alten nicht unbekannt; und Bley wardasjenige, womit die Alken sich die Weine vergiftete»,ohne es zu wissen. Wenn eher aber der boshafte Eigen-nutz angefangen hat, Glätte und Blryzucker zu gebrau-chen, ist nicht ausgemacht. Glätte war den Alle««jcht unbekannt. Bteyzucker »st neuer. (s. Bleyzucker.)Dr« deutschen Verbote der eigentlichen Weinverfälschungsangen erst mit dem XV. Jahrhundert an; dock ist derGebrauch der Glätte vermuthlich schon im XII oderXIII. Jahrhundert aufgekommen, und die Gesetzgeberhaben nur noch nicht das wahre Gift gekannt. Das äl-teste bekannte deutsche Verbot ist vom Jahre »475. An-dere erschienen nachher in verschiedenen Ländern 1487,1495. 1498, 1500, 1548 Aelrere und s-hr scharfeVerbote findet man in andern Ländern von »Z27, 1384,iZ7l, und in einer pariser Verordnung von 1(196 wirdder Glärte ausdrücklich gedacht. In Frankreich solldieser gesävrliche Betrug zuerst ausgekommen seyn, —Deckn,. Ers. 1 . 179 *- 435 . *.
Wein wage s. Wasserwage.