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bracht hatte. — Beckm. Erfind. IV. 451. s. Feuer«sprühe. Schlauch,indkuqel s. A°olipile.
,nd Maschine, weiche Wasser ins Kühlfaß einerB-annleweinbrennerey leitet, hat der MaschinendirectorFriedrich in Zellerkeld erfunden. Sie ist von Joh.Steph. Capieux gezeichnet, und 1797 die Beschrei-bung und Abbildung davon zu Leipzig herausgekommen.
Windmesser s. Anemometer. Bergl. VollbedingArchiv. 518.
Windmühlen, haben dir Römer noch nicht gehabt.Daß sie >m Orient erfunden wären, ist unwahrscheinlich.In Frankreich sind sie wenigstens ums Jahr noZbekannt gewesen; und »zzs sollte zu Benedig «ineangelegt werden. Im Jahre »39z ließ die GrabtSpeyer eine Windmühle bauen, und »442 ist ein«in Frankfurt angelegt worden, es ist aber ungewiß,ob man nicht schon vorher dort dergleichen gehabt hat.Im Jahre »341 ertheilte der Bischof zu Utrecht , inder Meinung, daß aller Wind der ganzen Provinzihm allein gehöre, dem nun zerstörten Augustiner-kloster zu Windsheim , in der Provinz Oberyssel. dieErlaubniß, eine Windmühle zu bauen. Auf gleicheWeise gab Albert, Psalzgras bei Rhein , der StadtHartem izy-z dir Erlaubniß, eine Windmühle anzu-legen. Um die Mühle nach dem Winde zu stellen, hatman eine doppelte Einrichtung. Entweder das ganzeHaus ist dergestalt gebauet, daß es sich unten aus ei-nem Zapfen drehen läßt oder das Dach allein,mit den Flügeln und ihrer Axt ist beweglich. Müklrnder ersten Art heißen deutsche, der andern Art hol-ländische Windmühlen. Die deutschen sind wahrschein-lich älter, als die holländischen. Diejenigen Mühlen,