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Vierter Band.
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379
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Windzeiger

S79

in unbestimmter Zahl, Kinder des Typhorus. (v, 869.)Schaubach Gesch. 52. Bergt. Gehler. IV. 756.Fischer. V. 6z6.

Windfahnen, Windzeiger.' (Anemoskop. Plagoskop.)Sind wahrscheinlich früh erfunden, aber es findet sichkeine Spur davon in den Schriften der Griechen undRömer. Auch ist kein altes, weder griechisches noch la.teinisches Wort bekannt, welches einen Windzeiger be.deuten könnte. In Europa ist die Gewohnheit alt, ausdie Spitzen der Kirchtbürme Windfahnen zu setzen unddiesen die Gestalt eines Hahns zu geben, wodurchdie Benennung Wetterhahn (s. diesen) entstanden ist.In Frankreich war eS im XII. Jahrhundert dem Adelallein erlaubt, Wetterfahnen auf die Häuser zu setzen.Beckm. Erf. IV. 540. s. Flagge,indharfe s. Aeolusharse.

indharmonika » hat der Mechanikus Böhme inDuisburg erfunden. Allgem. musik. Zeit. 1805.N. 13.

Windkessel, an Feuersprützen, in welchem die ringe»schlössen« Luft durch das hineingedruckte Wasser zusam-mengepresset wird, ein ununterbrochenes Ausströhmendes Wassers zu bewirken, deren Erfinder ist unbe»kannt. - Die älteste bekannte Windkeffelsprütze ist die»jenige, welche Perrault beschrieben und abgebildethat. Sie befindet sich auf der königlichen Bibliothek zuParis . Weder Alter noch Erfinder ist angegeben. DaSBuch ist 1684 gedruckt. In Deutschland find dieseWindkessel seit der Zeit in allgemeinen Gebrauch gekom-men, seitdem sie der Mechanikus Leupold, der davon1720 eine Schrift herausgab, anfänglich aber die Ein-richtung sehr geheim hielt, bei seinen'Sprühen ange-