Zeitungen
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den Titel: Hssusil üss trsitss nouvsllss, relstions,/ st autrss cliosss rnsmorsklso äs touts I'snnss 1652,äeäis au Roi psr Ursoplar. Hsnsuäot, cou-«eilisr st rnsässin äs ss iVls;s8ts, Intsrräsnt ZsusrLläs8 durssux ä'särssrs äs Francs; ü kariz, au Ku-rsau ä'aärsses, rus äs 1s Oslsuärs, au grsnäcoy, l^OLXXXHI. — Die ganze RenaudotscheSammlung befindet sich von ihrem Anfange an, bis1694, in 54 Banden, auf der königl. Bibliothek zuHannover . Der erste Artikel darin handelt vom Taback.Renaudot nannti einige Blätter OaLetts, allein sei-ne Landsleute hießen sie spottweise ksgots. Renaudotließ seine Zeitungen zum Verkauf auf den Gassen aus-rufen. Von ohngefähr rief in der Nachbarschaft einHolzhändier, der mit Reisig-Wellen (Bündeln Holz)handelte, seine Waare zu gleicher Zeit aus, und sooft der Zeitungsträger Oarstts« anstimmte, rief derHolzträger seine kagots unmittelbar hinterher. DieserWettstreit belustigte die Spöttlinge, und kaZots bliebvon dem Augenblicke an die Benennung der ersten fran-zösischen Zeitung. Es wurde sogar zum Sprichwort, sodaß man noch heutiges Tages zweifelhafte Geschichtenund unverbürgte Nachrichten k'sKoto zu nennen pflegt.
In Deutschland findet man schon vom Jahre1515 gedruckte Zeitungen- Sie waren aber noch .nichtperiodisch, sondern bestanden nur in einzelnen fliegendenBlattern, die man neue Zeitung (Zarsttes toutsskraickss) nannte; ein Wort, das in dieser Bedeutungin den Wörterbüchern des XV. Jahrhunderts noch nichtvorkommt. Dergleichen alte Ieitungsdlatter sind beson-ders in Nürnberg viele gedruckt worden; z. B. NewsZeitung vom Türken, so ein gut Freund, derdamit und drigrwest ist, von Wien herauf