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Vierter Band.
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Zinn

3 es. r. sz. welches alle Ausleger und Wörterbücher fürZinn halten, Zinn sey, wird von den neuern Orient»,listen bezweifelt. Auch das Ltsnnuni der Alten warnicht unser Zinn, nicht ein eignes, oder besonderes Metall»sondern das Werk unsrer Hütten, eben so auck dasCassiteron der Griechen. Zu P li nius Zeiten bedeu-tete das Wort Ltarrrruin noch nicht Zinn. sondern einzusammengesetztes Metall, und erst in spätern Zeiten,und vermuthlich im IV. Jahrh, ist es der allgemeineName des Zinns geworden, wo man den langen und»nißdeutigen Namen, xlumbuin Lanäiäuin gegen 8tsn-uurn zu vertauschen anfing. In noch spätern Jahrh,bedeutet dann Ltannuirr allemal Zinn. Woher das Zinnder Alten gehöhlt worden, ist nicht mit Gewißheit anzu-geben. Bon dem Zinnhandel der Spanier läßt sich garnichts sagen. Bis zum XIII, Jahrhundert soll Eng»land den Alleinhandel mit diesem Metall gehabt haben.In Cornwall soll 1241 zuerst Zinn entdeckt seyn. DieZinnbergwerke bei der Stadt Graupprn sollen 1146 er-funden seyn. Bom Alter der sächsischen Zinnbergwerkelaßt sich gar nichts melden. Wahrscheinlich sind dieböhmischen älter als die sächsischen. Die Entdeckung desZinnbergwerks zu Schlackenwalde wird inS XIII. oderXII. Jahrhundert gesetzt. Jetzt sind die vornehmstenZinnbergwerke Geyer, Ehrenfriedersdorf und Altenbecg.Auch aus Ostindien ist im vorigen Jahrhunderte Zinn nach Europa gebracht; und im Anfange des XVI. Jahr-hund. hatte man in Europa schon viele Nachrichten vomostindischen Zinn. Das meiste vstiydische Zinn kommtaus Siam» Malacca und Banca. Aus der letztgenann-ten Insel sollen die Gruben erst 171 r entdeckt seyn.Beck mann Ecf. IV. zar. * s. Verzinnung.

Die Kunst, das Zinn dauerhaft gelb zu färben, als