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Zubringer
Pari- 1666 gestifteten Akademie d. Wiss.— ClaudiusPerault (geb. 1613- gest. 1668.) und Joh. GuichardDüverney, (geb. 1648, gest. 1730.) haben sich in die.ser Hinsicht besonders ausgezeichnet. — Mensel Leilf.IH. 1262. s. Sprachorgane.
Zubringer, oder Anbringet, an den Sprühen. EinKasten, der an der einen Seite eine Säugpumpe, ander andern eine Druckpumpe enthalt. Jene sog darWasser aus einem Strome, Brunnen oder anderm Be-Halter, an, nämlich durch einen steifen Schlauch, dessenEnde mit einem metallenen Siebe, um Unreinlichksiten. abzuhalten, vermacht ist, und durch eine Scheibe vonKork » über dem Schlamm erhalten wird. Die Druck-pumpe presset das angesogene Wasser durch einen Schlauchzur ,Sprühe hin, welche alsdann des mühsamen Zugie-ßens des Wassers mit Eimlern, nicht weiter bedarf. —Diese Zubringer sind eine Erfindung der beiden Hollän-der Ulan vsn cksr hlsiäu, ums Jahr 1672. —Beckm. Erf. IV. 457.
Zuchthaus. Das erste ist in Amsterdam 1595 und1596 noch «iuS für Weibspersonen angelegt. Hamburg und Bremen hatten sie erst seit 1609 und 1617, baldauch Lübeck, Frankfurt und Nürnberg . BonFürsten legte Ernst der Fromme ums Jahr 1666 zuWachsen bürg das erste an, worauf man 1670 inWien, 1676 in Lüneburg, 1687 in München ,1Ü87 in Spandau und Magdeburg » und im vori-gen Jahrhunderte an vielen andern Orten nachgefolgt ist,so daß es über 60 Zuchthäuser in Deutschland giebt. —Allg. Lit. Zeit. 1786. N. 169. S. 108.
Zucker. Unser Zucker war den Griechen und Römern un-bekannt. Statt dessen bedienten sie sich zur Würzungihrer Speisen, und zur Arzeney des Honigs. Hernachlernte man ein süßes Salz kennen, welches sich von
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