Band 
Vierter Band.
Seite
428
JPEG-Download
 

4r8

Zuckermaterie rc.

Magistrate der Stadt Amsterdam im I. 1704, 1714,»721 und sogar noch 1732 verboten worden. Im Jahre1710 war der Gebrauch deS Ochsenbluts in Hamburg noch eine neue Erfindung. — Beckm. a. a. O. 556.Vollbeding Archiv, ^uppl. 328. 329. — v. Stel-len Augsb. I. 243.

Zuckermaterie in ausgepreßten Oelen und Fet-tigkeiten. Daß alle fette und ausgepreßte Oele vonNatur eine Süßigkeit haben, die durch ihr besonderesVerhalten und ihre Eigenschaft, sich von den allgemeinbekannten zuckerartigen Materien unterscheidet, welchedas Gewächsreich hervorbringt, daß diese Süßigkeit sichzeigt, wenn man solche Oele mit Dleykalk und Wasserkocht, hat Carl Wilh. Scheele zuerst entdeckt, unddas Verfahren, diese Süßigkeit zu erlangen, 178zbeschrieben. — Neue schweb. Abhandl. IV. zi6.

Zuckersäure, Sckrickels» (Schleiwsaures) hat da-her den Namen, weil Friedrich Schrickel sie zuerst1776 aus dem Zucker darstellte. — Fischer. IV. 438.

Zuckerwurzeln, waren schon in sehr alten Zeiten be-kannt, und gehörten zu den vornehmsten Speisen. DerKaiser Liberi uS ließ solche im I. Jahrhunderte unsrerZeitrechnung für 'seine Tafel vom Rhein kommen. —Beckmann Erf. V. no.

Zugbrücke ; solche, wo man einen Theil der Brückeaufziehen kann. Bei vielen geschiehet dies durch ein an-gebrachtes Gegengewicht; da aber dies weniger zieht,je höher dir Brücke kommt, so hat der Marquis del'Hopital gegen das Jahr 1696 gezeigt, wie man«ine solche krumme Linie finden kann, worauf das Ge-wicht mit der Brücke beständig wagerecht bleibt» undder jüngere Bernoulli hat bewiesen, daß diese krum-me Linie eine Cycloide sey. H.ot. eruä. 1695. x. 56. 60.

Zughebel. Einen Zughebel, oder Alerippus, am