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waren Oekvlampad von Basel , Berchtold Hnller von Bern undandere Prediger erschienen, Zwingli war auf das Verbat desZürcher Rates hin nicht nach Baden gekommen. Nachdem derRedekampf viele Tage gedauert hatte, sprach sich die Versamm-lung mit großem Mehr für die Beibehaltung des alten Glaubensaus; Zwinglis Lehre und Schriften wurden streng verboten.Dvch die Anhänger Zwinglis in andern Kantonen wurden nunauch entschiedener und die Glaubenstrennung vollzog sich: Basel ,Bern , Schaffhausen , St. Gallen traten zur reformierten Lehreüber; Bern 1528 infolge des Berner Religionsgespräches, andem nun auch Zwingli teilgenommen hatte. Bern erließ eineReligionsverordnung, welche den Übertritt zur Reformationanordnete, was jedoch nicht auf einen Schlag durchgeführt werden:konnte. In Zofingen war man schon 1527 durch fast ein-stimmigen Gemeindebeschluß übergetreten, in Aaran stimmten1528 noch 125 Bürger für Beibehaltung der Messe, 146 fürAbschaffung, und noch eine zeitlang hielten die Metzger im Ver-borgenen Gottesdienst nach alter Weise. Die Klöster gingenein, ihre Güter wurden für die Armen verwendet. Königs-felden und seine Besitzungen erhielten einen Hofmeister, derdie Berner Regierung nach Art der Landvögte vertrat, unddie Gebäude richtete man für Kranke ein. Später hat dieKirche mit ihrem schönen Chöre sogar als Salzmagazin her-halten müssen. Für das Stift in Zofingen setzte Bern einenStiftsverwalter ein. Schwesternhaus und Barsüßerlloster zuAaran wurden ebenfalls aufgehoben, ihre Gitter zu gemein-nützigen Zwecken verwendet.
Den günstigen Ausgang des ersten Kappelerkrieges benutztenBern und Zürich , um durch ihren Einfluß der Reformationauch in unsern Gemeinen Herrschaften Eingang zu schaffen. EineReihe von Gemeinden, wie Zurzach, Kaiserstuhl , Fislisbach ,Rohrdorf, Birmenstorf , Gebenstorf und andere in der GrafschaftBaden traten über, die Mönche zu Wettingen erklärten sich auchfür die neue Lehre, indessen Baden und Klingnau standhaft sich