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Sturm und Drang zur Zeit derHelvetik.
< 1798 — 1803 .)
ewaltige Fortschritte im Leben der Menschheit sind immervon gewaltigen Erschütterungen begleitet; denn sie be-deuten den Kampf einer neuen Überzeugung mitder alten, der nicht anders als mit der heftigsten Erregung derLeidenschaften geführt werden kann. Not und Elend, Strömevon Blut begleiten solchen Kamps. Wohl dem Volke, das diePrüfung überdauert: die Wunden heilt die Zeit; die Verjüngungaber wird ihm zum Segen. —
Die Schweiz ist durch die Revolution nicht überrascht worden.Durch das ganze 18. Jahrhundert züngelte hier und dort ammorschen Baume des Staates die zornige Flamme der Em-pörung auf. Aber die Herrschenden waren kräftig genug, dasFeuer zu dämpfen, und jede Niederschmetterung freiheitlicherGelüste stärkte ihr Machtbewußtsein.
Als das französische Volk 1789 mit rauher Hand sein Ver-faultes Staatswesen zerbrach, da leuchtete der Brand erstürmter