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Pflanzengeographische Beobachtungen auf einigen schweizerischen Hochmooren mit besonderer Berücksichtigung des Hudelmooses im Kanton Thurgau / / von Grete Josephy aus Zürich
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Pflanzengeographisohe Beobachtungen

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nach subjektivem Empfinden ein Urteil zu fällen, wenn auch hieund da Fehler unterlaufen, als die Fehler dem blinden Zufalle zuüberlassen.

Ich habe im folgenden jeden einzelnen Typus beschrieben,den allgemeinen Charakter, die Entstehungsweise u. s. w. Dannwurden in Tabellen die Bestandesaufnahmen zusammengefaßt. DieTabellen sind in der Art eingerichtet, daß die Arten nach derZahl ihres Vorkommens in den verschiedenen Beständen, also nachihrer V erbreitung angeordnet sind. Es entstehen auf dieseWeise .Gruppen von Pflanzen mit gleichen Frequenzzahlen. Inner-halb dieser Gruppen sind die Arten systematisch geordnet. Umin den wichtigsten Beständen, in denen genügend Aufnahmen vor-handen waren, Sie Frequenz in Prozenten ausdrücken zu können,zähle ich, in wie vielen Aufnahmen eine Art vorkommt und multi-pliziere die gefundene Zahl mit dem Quotienten 100 : Zahl derAufnahmen. So entstehen für die einzelnen Arten in allen Tabellenvergleichbare Resultate. Es können Konstante bis und mitFrequenzzahl 50, akzessorische Bestandteile bis undmit Frequenzzahl 25 und zufällige Beimischungen mitFrequenzzahlen unter 25 unterschieden werden.

Es ist selbstverständlich, daß nicht alle Arten einer Gruppegleichwertig sind, das heißt die verbreiteten Arten müssen nichtunbedingt auch häufig sein. Um die Häufigkeit der Pflanzenwenigstens in den wichtigsten Beständen festzustellen, stehendaneben Zahlenaufnahmen, die entweder nach der Schätzungs-methode oder nach der Eaunkiaerschen Methode gemacht wurden.

Die Moose wurden zu wenig allgemein und vollständig be-rücksichtigt, als daß Schlüsse daraus gezogen werden könnten. Ichführe sie deshalb nur in den' einzelnen Aufnahmen an, um einungefähres Bild zu geben, fasse sie aber nicht zusammen. Siewerden im Kapitel IV im Zusammenhang mit den anderen unter-suchten Mooren berücksichtigt.

Typus 1 . Pflanzengesellschaften mit freier Wasserfläche.

Schon aus der allgemeinen Einteilung ist zu ersehen, daß derTypus 1 Verschiedenes enthält:' 1. Torfstiche, 2. Entwässerungs-gräben, 3. Schlenkern Ausschlaggebend ist eine zusammenhängende