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Pflanzengeographische Beobachtungen auf einigen schweizerischen Hochmooren mit besonderer Berücksichtigung des Hudelmooses im Kanton Thurgau / / von Grete Josephy aus Zürich
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G. Josephy

Typus 2. Die Verlandungszone.

Dieser Typus wurde in drei Unterabteilungen eingeteilt,entsprechend den in Typus 1 beschriebenen verschiedenen Artender Gewässer, aus denen sie entstehen.

Typus 2a ist im Hudelmoos nur vertreten durch die Ver-landung der größeren Torfstiche und Entwässerungsgräben. Ichmöchte dieser Pflanzengesellschaft deshalb keine größere Be-deutung beimessen, sondern sie nur festhalten als Uebergang vornTorfstich in die Sumpfwiese. Vom Torfstich unterscheidet sie sichdadurch, daß sie nicht untergetaucht ist, vom Typus 3 dadurch,daß sie nicht eine geschlossene, sondern eine offene Vegetationbesitzt. Zwischen den zerstreuten Pflanzen ist der schwarze, nasseTorfboden mit nur spärlichen Moosanflügen zu sehen. Als ersteBesiedler können sehr verschiedene Pflanzen in Betracht kommen.Meist sind es anspruchslose, ziemlich indifferente Arten, die überall dort Vorkommen, wo die Konkurrenz fehlt. So war zum Beispiel'solch eine Stelle von nacktem Torf nur von zerstreut stehendenStöcken von Molinia coerulea besiedelt. An anderen Stellen istwieder Equisetum palustre der erste Besiedler. Man ersieht ausden Tabellen die auffallend große Zahl von Pflanzen, die nur ineiner Aufnahme Vorkommen. Schon daraus ist zu schließen, daßdie Pflanzengesellschaft eine mehr oder weniger zufällig zu-sammengewürfelte ist. Die Pflanzen wandern meist aus der um-gebenden Formation ein. Immerhin unterscheide ich, unabhängigvon den in den Tabellen gefundenen Zahlenverhältnissen, einigecharakteristische Arten. Zu diesen gehören vor allem Bidenscernuus, der allerdings auch hie und da im Wasser vorkommt,trotzdem aber auf dem nackten, nassen Torf seinen bevorzugtenStandort hat. Dann finden hier sehr günstige Lebensbedingungen:Equisetum palustre und limosum, Typha latifolia, Alisma Plan-tago aquatica, Eumex Acetosella, Mentha aquatica, doch können'.alle diese Pflanzen auch auf den Standorten 1 und 3 Vorkommen.Weil ich in dieser Pflanzengesellschaft nur drei Aufnahmen ge-macht habe, drücke ich die Frequenz nicht in Prozenten aus undlasse auch die Unterscheidung in Konstante, akzessorische Bestand-teile und zufällige Beimischungen wegen der Zufälligkeit derKonstituenten fallen.