7
es Diese Kirchen verdienen das höchste Interesse lür den
m Forscher; Professor Adler in Berlin schrieb darüber eine Verdienst-es volle Abhandlung in seinen „Baugeschichtlichen Forschungen in!a Deutschland “. Yon der Kirche in Oberzell sagt er: „Die kleine,
l schlichte Yorhalle von St. Georg in Oberzell ist ein Denkmal
B von hoher, kunstgeschichtlicher Bedeutung, für Deutschland istsie jedenfalls ein Unicum, ein Einziges in dieser Art“.
In Mittelzell ein sehr reicher Kirchenschatz, bestehend in4 herrlichen Reliquienschreinen (u. A. mit den Reliquien des hl.4 Evangelisten Markus), Kelche (darunter namentlich ein Ciborium,;t e[ Elfenbeinarbeit), ein Evangeliumbuch u. s. w.m Der höchste Punkt der Insel, die über die Rebgärten auf-
ies, ragende Hochwart, jetzt „Luisenruh“, bietet schöne Rundsicht.
Steht man Abends da oben, so sieht man all’ die Tobeleinschnitteder des Schweizerufers in tiefem Schatten und das Hochplateau undlaeh die Gehänge im Abendsonnenlicht in malerischer Wirkung,m Yon Konstanz kann man auch direkt zu Fuss die Insel
ai: über das für Botaniker so hochinteressante Wollmatinger-Ried
rg® in l’/ 4 Stunde erreichen. Beachtenswerth ist die Ruine SehopfelnEi 1 auf der Ostseite der Insel, eine aus grossen Findlingen erbaute&■ Burg, welche die Konstanzer Fischerzunft 1382 zersörte, weil Abtsiil Mangold Fischern die Augen blenden liess.
* Heiden
liegt auf 2 / 3 Höhe des Rorschacher Berges und ist ein Besuch! j dieses grossen Appenzeller-Dorfes sehr zu empfehlen. Der Fahr-|( ] (( und Geh-weg von Rorschach nach Heiden (2 1 j 2 Stunde auf-
y 8 wärts, 2 Stunden abwärts) führt in Mitte des Marktfleckchen
yg Rorschach links ab, zur Wienachter-Eck (714 m.>, (vorhersteht an der Strasse das Wirthshaus Land egg) stets mit herr-