Rorschach.
und weiter hin grosser Ziegelfabrik vorüber nach Stat. Horn403 m., mit einfachem Schloss der Landgräfin von Hessen-Philippstha'l. An der reizenden Villa Seefeld (der kgl. Familievon Württemberg gehörig) in Schweizerstil, hübschen Landhäusernund den Badeanstalten vorbei nach
ist ein städtisch gebauter Marktflecken im Kanton St. Gallen mitcirca 1300 Einwohner. Es hat einen gegen früher sehr erweitertenSeehafen, und treibt bedeutenden Kornhandel Viel wird es vonFremden als Sommeraufenthalt benützt.
Zahlreiche Villen sind weithin am See und am Abhang desRorschachberges zerstreut. Eine Bahn führt in das Rheinthal undweiter aufwärts bis Kur, endet aber in einer Sackgasse, da dasSplüzen nicht überschient ist, eine andere wurde 1856 nach St.Gallen gebaut und nach Winterthur fortgesetzt, w T o sie in dieKordostbahn einmündet; eine dritte führt über Arbon nach Rom-weiher und Laufen, und eine vierte ist die hoebintressante Berg-bahn nach Heiden.
Der Rohrschacherberg enthält unerschöpfliche, seit vielenJahrhunderten ausgebeutete Sandsteinbrüche, aus welcher besondersauch Oberschwaben viel bezieht.
Der Flecken hat mehrere stattliche Häuser mit Erkern undmalerischen Ornamenten. Die katholische Pfarrkirche ist ausdem 15. Jahrhundert, enthält einige hübsche Gemälde und mehrereMonumente; die reformirte Kirche, etwas erhöht am andernEnde des Fleckens liegend, ist im Jahre 1862 erbaut. Das Korn-haus liess Abt Gugger von St. Gallen um die Mitte des vorigenJahrhunderts von dem Architekten des Deutschfondes Bagnaloerbauen.