Buch 
Konstanz, Mannenbach und seine Umgebung / / beschrieben von Felix v. Blocken
Seite
15
JPEG-Download
 

Sclmins.

15

16 fi der waldreichen deutschen Mittelgebirge mit jener der Hochalpenfl zu einem erfrischenden Ganzen vereinigt. Aber den südlichen% Thälern, die von Kloster- und Jllthal sich gegen Mittag bisi zu den Engadiner Pässen hineinziehen, gebe ich ohne Weiters denVorzug.

Jtt Insbesondere ist es Schruns , welches der Aufmerksamkeitt) b von Sonimerfrischkühle nahe gelegt werden muss. Wo gibt es« angenehmere, kühlere Behausungen mit schönerer Aussicht, alsel; dieser bachdurchrauschenden Ansiedelung des Montafa? Man ver-M füge sich beispielsweise ins Nebenhaus der Traube bei derk Litzbrücke oder ins Schlössl beim Kloster Gauerstein und manätil wird finden, dass es nahzu ein Unrecht genannt werden kann,au wenn man dazu beiträgt, das grüne Idyll solcher Buenratiroslat. durch öffentliche Anpreisungen zu verderben. Auch das Schwimm-fäti bad zu Schrunz, welches von den Gründern Fremden gern ge-Mm geöffnet wird, wird Denjenigen Vergnügen machen, die ihre Hautbereits mit der Temperatur unseres Alpenwassers vertraut ge-rat! macht haben.

181t Für Freunde anstrengender und schöner Hochgebirgsreisenja* insbesondere für Solche, welche sich hiezu Gründe auswählen, et, möchten, die noch nicht von allen Seiten her überlaufen w ordenoft sei der jenseits (auf der tyroler Seite) des Arlbergs gelegenekeh Ort St. Anton genannt. Es befindet sich ein gutes Wirthsbausle« und hat nicht weit zu gehen, um zur Yerästelung mehrer Thäleritfe zu gelangen, die zum Theil gegen gewaltige Gletscher hin ab-jlii schliessen. Auch weiter thalabwdirts, nicht mehr weit von Land-eck, in Strengen bei Weisskopf und in Pians bei Pöll, bieten dieUii! Gasthäuser bescheidenen Anforderungen gegenüber gutes Obdach,ml. Freilich ist dort die Natur wieder weniger hochalpin aberjj ( ! dafür grüner, reicher an Waldwuchs und insbesondere das nahe