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Konstanz, Mannenbach und seine Umgebung / / beschrieben von Felix v. Blocken
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Konstanz .

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®t rechnet den See zu Rhätien und nennt ihe Lacus Brigantinus;f I von der alten Stadt Brigantium (auch Brigantia geschrieben), dem! ® heutigen Bregenz , einem für die Römer sehr wichtigen Platz, 8 weil er einen Pass von der oberen Donau in das räthischeRheinthal und so mittelbar eine der Strassen nach Oberitalien '« beherrschte. Im dritten Jahrhundert spricht Julius Solinus vonii den fruchtbaren Gefilden Rhätiens und nennt als deren Zierde»toi den Brigantinischen See. Die Römer hatten sich nicht blos an der1 1 östlichen Seebucht bei Bregenz festgesetzt, sondern auch auf demft südlichen Ufer, wo Arbor Felix (das heutige Arbon ) stand, undifc' da, wo der Rhein aus dem Obersee fliesst, hat sich in Konstanz ,H wie man gewöhnlich annimmt, offenbar der römische Namen}» Constantia erhalten. Bei dem Geographen von RavennaGuido (um 750), kommt der Name Bodungo, im Mittelalterkzii; Lacus potamicus vor, der deutsche Name hängt jedenfalls mitiber dem alten Worte Boden = Ebene, Vertiefung zusammen. DasI alte Schloss Bodman neben dem Flecken gleichen Namens amie ; Überlingersee , zur Zeit der Karolinger ein kgl. Besitzthum, hatns erst von dem See den Namen. Der Bodensee besteht aus dreiSta zusammenhängenden, jedoch deutlich geschiedenen Theilen, wovonifl: der Obersee mit der Insel Lindau der beträchtlichste ist.V Seine grösste Länge von Bregenz bis Konstanz beträgt 12 Stundensi; bei einer grössten Breite von mehr als 5 Stunden zwischenijS Friedrichshafen und Rorschach . Die bedeutendste Tiefe fälltü ; ziemlich in die Mitte der grössten Breite und beträgt 313 m;]t die Höhe des Wasserspiegels über dem Meere beläuft sich aufKl 398 m. An den Obersee schliesst sich bei Meersburg der schmale,||[ 4 Stunden lange Überlingersee mit der Insel Mainau und

eine Stunde westlich hinter Konstanz der fast dreieckige Unter-oder Zellersee mit der Insel Reichenau an.