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«lf und correspondirenden Beobachtungen überhaupt und besonders
I an mit genauen meteorologischen Instrumenten angestellten noch
II mangelt Wir lassen einige Bemerkungen, die Resultate viel-st) jähriger Aufmerksamkeit, folgen.
B. 1 Nervöse Personen empfinden vor dem Ausbrechen des Föhn,
[ oft 24 Stunden vorher, einen allgemeinen Druck und werden vonin Kopfweh befallen; bei wehendem Föhn bleibt selten jemand von1 Mattigkeit und grösserer Unbehaglichkeit verschont, die sich1 unter Umständen bis zum Brechreiz steigert. Bläst der Föhnilu im Frühjahr in die Obstblüte, so ist sie grösstentheils verloren;ew sie wird aber nicht etwa abgerissen, sondern förmlich versengt,ndi Nach dem grossen Föhnsturm vom 18. Juli 1841 waren dieim Blätter unzähliger Obstbäume so schwarz, als hätte wenigei,| Schritte davon ein grosses Feuer gebrannt. Auf dem OberseeK und an dessen Ufern weht öfters der Föhn, während man kaum>i| eine Stunde entfernt von dem Winde nichts verspürt; er bricht? demnach auch in strahlenförmigen Strömungen heraus. Oft ziehter durch’s Rheinthal herab in den Obersee, während bei Konstanz lat z. B. die Luft ganz ruhig ist. Daraus wird eine ganz eigen-1 t; thümliche Erscheinung, das sogenannte „Grundgewelle“ erklärt,mj Der See ist z B. oberhalb Konstanz bei Kreuzlingen , Landschlacht(ft. u. s w. in heftiger Bewegung; er wirft breitere, durch weitereuj Thäler geschiedene Wellen als bei heftig wehendem Sturme, siey rollen mit dumpferen Brausen an das Ufer, und doch weht kein,j (l Wind, viel weniger ein Sturm. „Das Grundgewell geht,“ sagta ; alsdann das Volk, nach dessen Meinung die Oberfläche des Seesnicht durch den Druck der bewegten Atmosphäre, sondern durchH | eine vom Grunde aufwärts wirkende Macht in Bewegung gesetztujj wird. In der That aber wreht alsdann, wie von Beobachtern ver-& sichert wird, der Föhn aus dem Rheinthal mit Macht auf den
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