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Konstanz, Mannenbach und seine Umgebung / / beschrieben von Felix v. Blocken
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Konstanz.

uin den Platz herum, wo später das Kloster zu den Augustinerngebaut wurde, was nun das Spital ist, und vereinigte sich mitder älteren Stadt am Marktstande in foro littoris seu in littoremercatus

Um das Jahr 1405 geschah die fünfte Erweiterung derStadt in der Art, dass, w ie früher die Häuserreihen nach aussen zudie Schlussmauer bildeten, und vom Schnetzthor in einem Abstandevon den Häusern eine besondere Kingmauer bis zur Rintburg-oder Paradiesergasse und von den abw'ärts bis an den Rhein abwechselnd mit Thürmen errichtet wurde.

In dem Jahre 1410 fand die sechste und bis jetzt die letzteErweiterung statt. Stadelhoven nämlich, das den Platz in derWis, Kindermarkt, die Flächen am Graben und Gerberbach, so-wie der Kreuzlinger Vorstadt und Kossgasse seit dem Jahre 700in sich begriff, schloss in seinem Umfange viele Scheuern, Speicher,Ställe und Vorrathshäuser ein, woher es dann auch seinen Namenempfangen hatte, wurde nunmehr gleichfalls mit einer Ring-mauer umfangen, welche sodann allmählig ihre Thürme bekam.

Petershausen und Paradies gehörten von jeher der Ge-meinde Konstanz und bildeten die zwei andern Vorstädte im Nordenund Westen. Beide empfiengen ihren Namen von den dort be-findlichen Klöstern.

Konstanz ist eine schöne Stadt mit hübschen Strassen.Kommt man mit den Schiff an, so ist die erste Strasse, diewirvorAugen haben, die Marktstätte. Von da aus gelangt man in dieWessenbergstrasse und auf dem Obermarkt. Von Obermarktliegt die Kanzleistrasse ostwärts. Von der KaDzl ei strassezweigt südlich die Rosgartenstrasse ab. Nördlich vom Kaufhaus