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Konstanz.
üppigss Leben und Treiben geherrscht haben. Aber auch von 'edlen Handlungen war solches Zeuge. So soll z. B. BischofNikolaus I. von Kenzingen , Sohn des Hofmeisters von Frauen- $feld, im Hungerjahre 1344 täglich 3000 Armen auf seinem SchlosseKastell das Almosen gereicht haben. Bursch und Crufius geben ;mit mehr Bescheidenheit an, er habe dreimal wöchentlich etwa300 bis 500 Arme mit Brod und Brei speisen lassen. ,
Das neue Schloss, westlich vom alten, wurde im Jahre 1741von Daniel und Herrmann Zollikofer von St. Gallen erbaut, riiGegenwärtig ist es im Besitze der Familie von Scherer vonSt. Gallen, und wird von der Wittwe des 1848 in Born ver- j jstorbenen Junkers von Scherer bewohnt.
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Durch das dem Rheine unweit gelegene Dorf Tägerweiler jführte die alte Römerstrasse nach Pfin und Arbon vorbei, diejetzt noch „Hochstrasse“ heisst. Yom Kastell zieht ein anmuthiger Lüber Nagelshufen zum Gute Brunegg , das wie die Belle-YueDr. Binswanger reizend umgebaut hat. 1
Südwestlich Tägerweiler führt die Strasse über Wäldi nachHohenrain , ein herrlicher Aussichtspunkt, von wo auf schattigemWaldwege der „Wolfsberg “ zu erreichen ist.
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Wer gern zu Fuss geht, kann südlich acht Kilometer vonKonstanz , leichter mit der Droschke, das Dorf Berg auf guteraber aufsteigender Landstrasse erreichen. Ueberraschend ist dort,und nach mehr 25 Minuten davon entfernt auf dem Otterberg,der Anblick des Alpstocks, der nächsten Voralpen und des reizendenThurthals mit seinen reinlichen Dörfern bei dem Scheine derneigenden Sonne ist geradezu ein entzückendes Bild.
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