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Konstanz, Mannenbach und seine Umgebung / / beschrieben von Felix v. Blocken
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Konstanz.

und Capitäler vom alten Bau des Konstanzer Münsters, der im11. Jahrhundert zusammenstürzte. Gothisches aus dem 15. und16. Jahrhundert schliesst sich an. Aufstrebender, mehr schatten-und lichtwirkender, feiner und naturwahrer im Ornament werdendie Formen. Das Stein- und Holzmaterial vergeistigt sich undspottet dem schweren melancholischen alten Klosterstyl. Stückevom spätem Münsterbau, vom Salmansweilerhof, vom Kaufhaus,vom Grünenberg, aus alten Patrizier-Häusern sind da vertreten.Gemälde aus dieser Zeit zeigen das Nachhümpeln der Maler-kunst hinter der Architektur. Aber schon mischen sichZeichen vom Wiederaufleben an die Formen der Antike, derWiedergeburt altklassischer Baustyle, ein. Es zeigt ein schön-geschnitzter Altar aus der unterirdischen Barbara-Kapelle desMünsters von 1502 den Übergang zum Baustyl des 17. Jahr-hunderts, zur Renaissance. Kunstvoll geformte Eisengitter, wiesolche besonders schön im Konstanzer Münster zu sehen sind,Wappen, Steinbilder, Werke von Hans Morink, der auch in dieSt. Stephanskirche Schönes schuf, ein Gemälde Christoph Störers,ein Kästchen eines Konstanzer Scharfrichters, Gestühl undBildereien führen zum Abschluss des Rings. In einer niederge-legten Brunnensäule auf dem gestürzten Capital ist noch derletzte Ausläufer der Renaissance, die im Geräth und Kunst-gewerblichen anderer Art im 1Y. Saale uns mehrfach wiederbegegnet, die unruhig verschnörkelte Darstellungsart der Barok -Zeit repräsentirt. Um dem Rosgarten-Zunfthaus treu den Charakterder alten Zeit zu belassen, wurde die Treppe an Stelle der altenBlockstiege wieder gelegt, direkt wie früher in die obern Räumeführend.

Die Stiegenhalle. Nun führen Gesammtbilder uns inEreignisse des Natur- und Volkslebens von Konstanz und Um-