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Konstanz, Mannenbach und seine Umgebung / / beschrieben von Felix v. Blocken
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Hohentwiel.

welcher zuletzt der Festungsarzt wohnte, das Marketender-oder Wirthshaus und die Kaserne. Den beiden letztem Gebäudengegenüber stand die Kellerei nebst Scheuer, sowie eine Com-missbäckerei. Der von den Offizierswohnungen bis zu derKaserne, der Bäckerei und weiter sieh erstreckende Platz miteinem Ziehbrunnen, der früher mit einem Dache überdecktwar, wurde der Kasernhof genannt.

Sämmtliche bis hieher angeführten Gebäude gehörten zuruntern Festung und liegen bis auf einzelne, von denen sich trotzder heftigen, besonders hier oben herrschenden Stürme noch dieGiebel erhalten haben, in Trümmer. Steigt man zwischen denKellereigebäuden und dem Baumagazin w.eiter, so gelangt manbald zu einer Brücke und einem Thor, welches von der unternFestung in die obere führt und Prenez-garde, d. h. Haltet guteWache! hiess. Hinter ihm stand einst ein befestigter Thurm,von welchem jedoch keine Spur mehr vorhanden ist.

Nach einer kurzen Strecke gelangt man zu einer zweitenBrücke, die gleichfalls über den Felsen schwebt undrotheBrücke ponteroyale, d. h. Königsbrücke, genannt wird, undnicht weit entfernt, oberhalb einem Felsen zur Linken stand einSchilderhaus mit dem Namen-Wer da?

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Es folgt nun das Felsenthor, welches gleichfalls ver- -!'*sch wundenist, und von dem man links auf die sogenannte F riedrichs- a $bastion gelangt, einem wohlverwahrten Bollwerk, von dem aus *die untere Festung mit allem Nachdruck vertheidigt werden konnte. ^Kechts davon befand sich der sogenannteSchmidfelsen, woSchmiede, Schlosser und sonstige Arbeitsleute ihreArbeitsstättehatten. ,jDie ziemlich wohlerhaltene Friedrichsbastion deckte densteilsten Theil der Burg; von hier aus erblickt man über einen di