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inen des Lavendels. Wohin er nach der natürlichenOrdnung gehöre. In was für eine künstliche Ord-nung er gehöre. Seim wesentlichen Kennzeichentckzraäer essemiälis): seine natürlichen Kennzeichen(cksrsöier nsrurälis). Beschreibung der Gattungen.Die vornehmsten und gebräuchlichsten Synonymen.Ort wo ste wachsen. Wie man sie anbauen müsse.Eigenschaften derselben. Kräfte derselben.
Das Lavendelkraut liebt einen trocknen Sand-boden, freye Luft und eine sonnenreiche Gegend; oftkann man es zwar auch an einen schwammichterenBoden gewöhnen, es scheint wirklich daselbst lieberzu wachsen und treibt grössere Blätter; allein dannbekommt es auch viel weniger Blumen und keinen sostarken Geruch, wie die noch nicht gar zu alt gewor-dene spanische Wanze.
Man kann ste nicht nur durch Zweige vermeh-ren und fortpflanzen, sondern ste pflanzt steh auchnoch durch junge Pflänzgen fort, die an den altenanwachsen und die man im Frühling abreisten, ineine schickliche Erde setzen und täglich so lange begies-sen muß, bis ste Wurzeln gefaßt. Man muß dieseVermehrungsart besonders genau beobachten, wennes um die Beybehaltnng und Vermehrung einer rarenGattung zu thun ist. Noch hak man zu bemerken,daß die Pflanze am besten fo-rtkommt, wenn man diedreyjährigeu Sträuche ausreißt, und in irgend einenandern tauglichen Boden versetzt.
Unter allen übrigen Gattungen hat die fleischfarbneL. (l.. carnos-t) den trocknesten Boden und die grösteHitze nöthig. Wie alle saftigen Pflanzen, so wirdauch se durch Zweige vermehrt, die man, nachdem
man