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Abhandlungen der schwedischen Aerzte, oder, Sammlung seltener Beobachtungen und Fälle, aus allen Theilen der Medicin / aus dem Lateinischen übersetzt von Joh. Jakob Römer
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den Zuckmgeit. Diese Geschwülsten hängen meistens voneiner Entzündung der umliegenden Theile ab / das zugeschweige»/ daß/ wie schon Fr. Hoffmann erin-nert hat / auf Krämpft eine Entkräftung folgt / wodann die Säfte mehr als gewöhnlich nach den ge-schwächten Theilen hin steh ziehen. Wenn ein Muscelkrampfhaft zusammengezogen ist/ so lassen sich die ar-teriösen Gefasst desselben nicht vom Blut anfüllen.Das Herz treibt aber unterdessen allezeit mit gleichen,manchmal auch mit vermehrten Kräften das Geblütdahin fort. Wenn dieses nun die gewöhnlichen Ge-fasst verschlösse» findet/'so dringt es in Nebengefassedie schon ihre gehörige Menge eigenes Geblüt haben/hinein / und dehnt selbige zu stark aus: und so machtes daselbst eine Verstopfung/ die immer zunimmt/ undwenn die Ursache zu lange anhaltet, endlich in Ent-zündung übergeht. Daß aber daher auch ein unglei-cher Puls entstehen müsse/ ist offenbar. Denn diekrampfhaft zusammengezogenen Musceln pressen dasin den zurückführenden Adern befindliche Geblüt / undbeschleunigen so seinen Rückweg gegen dem Herzen.Durch dieses geschwinder zuströhmende Geblüt wirddas Herz mehr gereiht und zieht sich geschwinder zu-sammen / schlägt aber auch so bald wieder langsamer/als die Zuckungen nachgelassen haben. Da nun zwi-schen den konvulsivischen Bewegungen selbst keine glei-chen Zwischenräume sind/ so steht man klar/ daß da-her auch eine Ungleichheit des Pulses entstehen müsse.Es hiesse wahrlich eine herkulische Arbeit unterneh-men / wenn man bestimmen wollte / auf wie viel ver-schiedene Arten die zum Leben gehörigen / die thieri-schen / und die natürlichen Verrichtungen durch Kräm-yfe können verletzt werden: indem just von dem or-

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