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Abhandlungen der schwedischen Aerzte, oder, Sammlung seltener Beobachtungen und Fälle, aus allen Theilen der Medicin / aus dem Lateinischen übersetzt von Joh. Jakob Römer
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gen, oder den vom Kopf am weitesten entferntenTheilen feinen Ursprung nimmt.

Wir müssen uns also damit begnügen, diejenigenVeränderungen des Körpers zu beobachten , welcheauf eine solche unwillkührliche Zusammenziehung derMufceln erfolgen. Diese bestehen in Schmerz, Stei-stgkeit der Theile, ungleichem Puls, Geschwülsten undAustreibungen der Glieder. Ja es kommen alle Ver-richtungen in Unordnung, sowohl die thierischen, alsdie natürlichen, und die zum Leben unmittelbar noth-' wendigen. Der Schmerz krmmt von der allzustarkenkrampfigten oder konvulsivischen Ausdehnung der Mus-cularfibern her. So wird ein jeder, der eine etwasstarke Muscularbewegung macht/ einen kleinern odergrossem Schmerz verspühren. Desto heftiger mußaber nun derselbige seyn, wenn die Lebensgeister durchihren schnellen Einfluß, die Muscularfasern ungewöhn-lich stark ausdehnen / und mit Gewalt die beweglichenTheile, weiter als die Natur es haben und ihre Bau-art es erleiden mochte, hinreiste». Da auch die sol-. chergestalt krampfhaft zusammengezogene Musceln,-. das Geblüt aus den Schlag - und zurückführendenAdern, und das Fett aus seinen Zellen auspressen, so^ können die Fibern derselben, wenn sie einige Zeit ini diesem Zustand verbleiben, leicht zusammenwachsen,! und so die kleinsten Gefäffe undurchgangbar gemachti werden. Da aber die Behendigkeit der Musceln von; der Biegsamkeit der kleinsten Besässe abhängt, so laßt' sich daraus erklären, warum nach Zuckungen, auch^ manchmal nach allzustarken Bewegungen eine Steisig-j keit der Glieder erfolgt.

^ Allein auch Austreibungen und Geschwülste sinddie nicht seltenen Gefährten der oft wieder kommen-

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