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Deinknopf (con^Iu 8 ). Diese schien aber gar nichtbegränzt und so klein zu seyn, daß man sie nicht an-ders bemerken konnte, als wenn man beyde Knie ge-gen einander verglich. Uebrigens war keine Rotheder Haut, keine Hitze in der Geschwulst zu bemerken,i und wenn man den Beinknopf gleichförmig druckte,so verspührte die Kranke keine Erhöhung des Schmer-zend.
i Es war äusserst schwer, aus den so eben erzähl-' ten Zeichen auf die Natur der Krankheit zu schließen,und zu bestimmen, ob eine rheumatische oder Gicht-materie die Ursach derselbigen seye. Da aber diei charakteristischen Kennzeichen der Gicht mangelten,und der Arzt wohl wußte, daß die Kranke eine sitzen-de Lebensart geführt, und wegen ihrer häuslichen An-gelegenheiten oft mit schlechten Nahrungsmitteln hattevorlieb nehmen müssen, so bemühte er sich vorzüglich,eine wahrscheinlich in den Säften vorhandene rheu-matische Schärfe zu verbessern. Er verordnete daherblutretnigende und verdünnende Abkochungen zumGetränk, und ein Laxiermittel mit Quecksilber, dassie der Woche einmal nehmen mußte. Aeusserlich warddie Stelle mit einer Seifensalbe, wozu man den drit-ten Theil Salmiak that, eingeschmiert, und mit ei-nem Schaaf-Fell bedeckt. Allein, ohngeachtet mandiese Mittel einen ganzen Monat lang ununterbrochenfortsetzte, so brachten sie doch keine Linderung dereher von Tag zu Tag zunehmenden Schmerzen, auchkeine mehrere Beweglichkeit des Glieds zuwege»; hin-gegen verspührte die Kranke als man ihr ein, vonAkmside sehr empfohlenes, grosses Blasenpflaster (i)
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(l) sleäicäl IrLQSLÄions Vol. I.