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Abhandlungen der schwedischen Aerzte, oder, Sammlung seltener Beobachtungen und Fälle, aus allen Theilen der Medicin / aus dem Lateinischen übersetzt von Joh. Jakob Römer
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105
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ros

ab. Jetzt war noch eine so grosse Schwachheit übriggeblieben/ daß sie in eine Ohnmacht verfiel/ wenn sienur aufrecht sitzen wollte / indessen spührte man dane-ben fast gar kein Fieber. Der ganze Körper that ihrein wenig wehe / vornenüich aber ward sie den ganzenTag über von gelinden Colikschmerzen geplaget / wobeyden Nachmittag durch der Bauch heisi war / welchesalles sich in einen Schweiß endigte. In der darauffolgenden Nacht war die Kranke ruhiger / und am Mor-gen erfolgte ein Stulgang / mit welchem eine grosseMenge gelblichten, zähen Schleims weggieng, in wel-chem vier oder fünf gelbe/ harte Massen eingehüllt wa-ren/ die an's Licht gehalten/ tvie der Bernstein sehrleicht abbrannten / und fast keine Kohlen zurückließen.Nach dieser Zeit hatte die Kranke mit gar keinen hefti-gen / wohl aber mit gelinderen Anfallen noch zu käm-pfen / während welchen mit dem Unrath eine grosseMenge von Gypsartigen / weißlichten / am Licht ab-brennenden Massen weggienge. Oft giengen auch Ex-kremente weg / die mit einer sandichten und gleichsamzerreiblichen Materie überzogen waren. Die Krankekam wieder zu Kräften und ward wird er so gesund,daß sie in der Mitte des Brachmonats die Stahlbaderb fttchen konnte / wo sie dann gänzlich wieder hergestelltwurde/ und jetzt noch gesund ist-

Anmerkung.

Diese Beobachtung zeigt uns viel merkwürdiges;wir finden dabey mehrere vorbereitende und veran-laßende Ursachen. Denn

i. Hatte sie die Disposition zur Gicht theils, vonihren Eltern / theils auch von ihrem Mann ererbt ,G f und