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ken an die fteye Luft führte, derselbe viel gelinderworden und manchmal gänzlich aufgehört hat; sonstvermochte weder die Abänderung in den Speisen / nocheine mehr oder minder starke Bewegung, noch Hun-ger , noch das viele essen etwas über die Krankheit.Weil nun die bisher gebrauchten Arzneymittel nichtsanschlagen wollten, so gab man dem kranken zu Anfang-es Aprillmonats acht Gran pulverisierte Krähenaugeutweymal des Tags, welche so gut wirkten, daß dieKrankheit nach einem vterzehntägigen Gebrauch der-selbigen gänzlich verschwand. Den darauf folgendenSommer war der Knab ganz gesund, und seine durchdie vorige Krankheit geschwächte Kräfte, nahmen vonTag zu Tag zu. Im Weinmonat darauf verspührte ereinmal etwas, als ob die Krankheit wieder kommenwollte, fttne Eltern gaben ihm aber alsobald das beyHanden habende Pulver, und seither ist er zu ihrergrösten Freude ganz davon befreyt geblieben, und frischund gesund.
Vierte Beobachtung.
Ein siebenjähriges Bauernmädchen, ward in demvierten Jahr ihres Alters, von einem plötzlich erlitte-nen Schrecken, mit Zuckungen befallen, deren Anfällesehr heftig waren, und meistens alle acht Tage wiederkamen. Die Heftigkeit der Anfälle hatte ihre Verstan-deskräfte so sehr erschüttert, daß sie ganz betäubt, blöd-sinnig und lohne Ursach forchtsam wurde. Einer sowichtigen Krankheit zu begegnen, gäbe man dreymakedes Tags sechs Gran pulverisirte Krähenaugeu; dieAnfälle schienen drey Wochen nach dem Gebrauch die.ses Mittels gelinder zu werden, und kamen einige Mo-H; nate