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Abhandlungen der schwedischen Aerzte, oder, Sammlung seltener Beobachtungen und Fälle, aus allen Theilen der Medicin / aus dem Lateinischen übersetzt von Joh. Jakob Römer
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118
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nate hernach viel seltener. Da ich aber im Verfolgder Zeit nichts weiter von ihr erfahren konnte, so bleibtes noch ungewiß ob das Mittel die gänzliche Heilungbewirkt habe.

Fünfte Beobachtung.

Man verlangte von mir wegen einem Bauernknahaus Gestritten, der sehr von -er fallenden Sucht ge--plaget wurde, einen Rath. Ich gab ihm zuerst zehrnGrane pulvertsirte Krähenaugen und stieg nach undnach in der Dose, so daß er zuletzt zweymal des Tagsvier und zwanzig Grane bekam : er verspührte auch vondieser starken Gabe dieses Mittels, ausser einem gelindenSchwindel, der sich aber bald verlor, Mter keineUngemächlichkeit. Er verreißte aber bald Eäuf, nochehe die Cur ganz vollendet war.

Versuche mit Hunden.

Erster Versuch.

Ich gab einem mittelmäßig grossen Hund, dervorher gefastet hatte, eine halbe Drachme pulverisierteKrähenaugen in einem mit Brodt gemachten Bissen (sobrachte ich sie in allen übrigen Versuchen den Hundenbey): es erfolgte gerade darauf kein Abgang wederder Exkremente nach des Urins, nur daß er wegen desbittern Geschmacks des Mittels die Zunge herausstreck--te, und den Mund stark abschleckte. Nach und nachward er taumelnder, darauf suchte er, wie erschrocken,allenthalben einen Zufluchtsort, und ward durch einjedes Geräusch erschreckt. Etwa eine Stunde nachdem

er