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habe sich auf die Lungen versetzt / besonders da manhörte/ daß die Kranke/ wenn das Fieber nachgelassenhabe / des Nachts aus dem Bett aufgestanden, undnackend in ihrem Schlafgemach umher gegangen seye.Man liesse deßwegen nichts unversucht/ was die in denLungen stockende Materie hätte auflösen / und alle Ue-Verbleibsel des Fiebers vertreiben können: aber nichtswar im Stand die Krankheit zu lindern: der Husten/welcher fast ganz trocken, beynahe ohne allen Auswurfwar, wurde vielmehr je länger je stärker/ er kam zu-letzt auf einen so hohen Grad, daß er besonders desNachts Erstickung drohte: auch das Athemholen wurde,besonders wenn die Kranke auf dem Rücken lag, et-was keuchend / und sie mußte mit einer gewissen An-strengung reden. Der Puls war / besonders währendder Fieberanfälle / gespannt / etwas hart, manchmalwurde er etwas weicher/ doch blieb er allezeit ge-schwind Oeguen«) und ungleich. Das Gesicht warmeistens bleich/ nicht aufgetrieben/ auch weder anHanden noch Füssen eine wässerichte Geschwulst zu be-merken. Die Kräfte waren so gut, daß die Krankesich ohne Mühe aufrichten/ auch selbst ausser das Bettgehen konnte: gegen End des Wintermonats aber,stengen sie an abzunehmen, der Puls wurde schwächer,geschwinder, unordentlich, und die letzten Tage überintermittierte er: auch das Athemholen wurde be-schwerlicher: sie konnte sowohl auf den Seiten als auchauf dem Rücken/ jedoch auf letzterem mit etwas mehrBeschwerde liegen / so dass die Forcht des erstickens sieniemals nöthigte aufrecht zu sitzen / ausser wenn derHusten kam. Sie starb am letzten November.
Am Morgen darauf ward die Leiche geöfnet. ImGehirn fand man gar nichts wiedernatürliches: als
man