bewiesen haben / daß hier ohne Zerreissung -er Cap-! sel-Bän-er keine Verrenkung statt haben könne. Undso wohl ihre als unsere Erfahrung lehrt, -aß in kei-nem Fall hierin» ein Unterschied seye.
Wir sehen/ daß das kalte Wasser hier zum Ver-wundern gut gewirkt hat. Schon Vater Hjppocra-tes und nach ihm die berühmtesten älteren und neue-ren Aerzte haben es in ihren Schriften sattsam ge«zeiget, was vor gute Wirkungen wir davon zu er-warten haben / indem es durch seine Kälte die wei-chen Theile zusammenzieht und stärkt, den verlohrengegangenen Tonus wieder herstellt, das Geblüt vonder Oberfläche nach den innern Theilen hintreibt, dieGefässe zu häufigeren Zusammenziehungen reißt mi-die Wärme des Körpers vermehrt. Dex gelehrteBergius hat in seiner vortreflichen Abhandlung vonden kalten Bädern *) hierüber alles mögliche gesam-melt. Durch hundert und tausend Erfahrungen findwir belehrt worden, daß das kalte Wasser in Bä-dern und in den von Celsus schon angerühmtenTropfbädern ein vortrefliches Mittel sey, die allge-meine und besondere Schwäche im Körper zu ver-bessern, die allzustarke Empfindlichkeit der Nerven,den unordentlichen Einfluß des Nervensafts, und alledaher entstehende Uebel, kräftiger als jede andere Arz-ney, zu verbessern. Ferner zeigen die vortreflichenErfahrungen eines Schmucker, welcher mit kaltenauf den Kopf gelegten Umschlägen die heftigsten Zu-fälle, die auf starke Erschütterungen und Verletzungendes Gehirns erfolgten, gestillt hatte, wie groß dieL; Kräfte
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