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che -em Kranken heftige Schmerzen verursachte, unkwobey das Fieber und der Durchfall zwar nachlie-fen, aber nicht gänzlich aufhörten. Ein Feldscherder den Kranken zu besorgen halle, versuchte durhallerley Kunstgriffe die Geschwulst zu zertheilen, abervergebens war seine Bemühung, bis endlich in derMitte des Christmonats in der Gegend des Fußkni-chels zwischen dem Schienbein und der Achilles Schurkleine Löchergen sich zeigten, woraus eine eiterichte Mi-terie wegfloß. Der Schmerz ließ darauf ein wengnach, aber der Kranke hatte dennoch viele Beschwir-Hen, denen er gern mochte abgeholfen haben und Mwelcher willen er auch gegen das Ende des Christin»nats bey starker Kälte von Stralsund nach Astadtsich hinüber setzen ließ: Während den fünf oder meh-reren Tagen, die er auf dieser See-Reise zubracht-,besorgte niemand seine fistulösen Geschwüre, so dtßals er zu Ustadt ankam, der Wundarzt welchen erzu steh Verrissen, fand, daß eine stinkende Materie rusden Fisteln hervorquille, daß der Kranke einen star-ken Auswurf mit Husten und Fieber und sowohl amKörper als an Kräften sehr abgenohmen habe. DerKranke mußte steh daher einige Tage daselbst abhal-ten, während welchen man ihn durch Speise» un-Arzneyen wieder herzustellen trachtete, hernach legteer sich, so gut er konnte, in einen Wagen, un) fuhrbey noch anhaltender Kglte nach Lund in Gokhland.Als er daselbst ankam sahe sein Schaden aus wie vor-hin, aber es zeigten sich zugleich noch, nicht undeut-liche Spuhren von einem neuen Uebel, nemltch voneiner Eiter-Sammlung in der rechten Brusthöhle.Da wir den Kranken das erstemal zu sehen bekamen,war sein Zustand folgender: Das Aussehen des Kör-pers