pers und des Gesichts war hager , seine Physionomiegränzte zunächst an jene/ welche man die Hippocrati-sche nennet, und seine Gesichtsfarbe war blaß undgelblicht. Der Puls war geschwind (fceczucns) und. schwach, der an der rechten Seite war daneben un-gleich und intermittierend. Das Athemholen war be-! sonders in der rechten Seite der Brust, immer, vor-züglich aber beym inspirieren, beschwerlich, und der> Kranke hatte dabey in der gleichen Seite eine Em-l pfindung eines Gewichts, welches auf das Zwergfelldrückte. Er konnte sich fast gar nicht auf die linkeSeite, hingegen aber mit aller Bequemlichkeit aufden Rücken legen. Der vorher mit einem starken Aus-wurf begleitet gewesene Husten ward nun trocken, unddie Wangen, besonders aber die rechte wurden ver-schiedentlich roth. So oft der Kranke hustete, odersich ein wenig stark bewegte, so verfpührte er in derGegend des rechten Schulterblatts ein so deutliches^ schwappen, daß auch andere dabey stehende Personen
- auf einige Schritte weit es hören konnten. Der Ton; war wie derjenige von einer halbangefüllten Blase,l welche man hin und her bewegte. Da er zuweilen in! der Gegend des rechten Schulterblatts einen gelin-den Schmerz, oder vielmehr nur eine unangenehme
! Empfindung hatte, so untersuchte mau dieselbe vonvorne und hinten, konnte aber gar nichts wiederna-türliches daran finden. Die Eßlust war ganz ordent-' lich, hingegen der Durst war manchmal sehr stark,
. konnte aber doch wohl gestillt werden. Der Schlafl dauerte aufs höchste nur zwey Stunden lang ununter-brochen fort, während welcher Zeit ihn seine Leute,: da er das Bein nicht brauchen konnte, unterstützen
- mußten. Der sparsam abgehende Urin war, so bald
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