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Abhandlungen der schwedischen Aerzte, oder, Sammlung seltener Beobachtungen und Fälle, aus allen Theilen der Medicin / aus dem Lateinischen übersetzt von Joh. Jakob Römer
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bis 4ten, 7, w bis izten helle und mäßig kalt: et-was mehr kalt war es vom iz bis 24ten: es schmyteund war feucht den 8/9, 16, i/tenz'wolkigt mitStaub- oder Plazregen, den s, 6, 14, 15, 29 bis;iten; und endlich wieder helle und warm vom 2/bis 28ten Tag dieses Monats.

Rrankheiren

Das mehrmals schon angeführte epidemische Fie,ver verminderte sich sehr, und verschwand gegen Enddieses Monates gänzlich; aher an seine Stelle kamenintermittierende eintägige oder reine dreitägi-ge Fieber. *)

Zu

*) Die intermittierenden Fieber sind jetzv in Dalecar-lien sehr gemein, da sie doch vor dreyßig Jahren nochdaselbst sehr selten, ja bey den Bauren ganz unbe-kannt waren. Folgende Ursachen mögen dazu beyge-tragen haben: 1. Das jährliche Aushauen der Wälder,wodurch dem Nordwind und besonders dem im Früh-ling und Herbst sehr heftig blasenden Nordwest-Windfreyer Durchzug gemacht worden, daß er also destokräftiger auf den Körper wirken kann. 2. Die ge-wöhnliche Lage der Häuser und Hütten der Einwoh-ner , die meistens m Thälern in der Nähe von Teich-wasser aufgebauet sind, wo also die feuchten, neblich-ten Dünste in Menge aufsteigen, aufgefangen wer-den, stocken, und leicht eingesogen werden. Diewollüstigere Lebensart des gemeinen Mannes, und dieleichtere und offenere Kleidungsrracht, worinn erauch auf seine Weise den grossen Herren nachahmenwill. Durch alle diese Ursachen insgemein unddurch jegliche insbesondre, wird die freye Ausdünstungleicht unterdrückt, dieses giebt Anlaaß,zu Erzeugung