i8i
< Zu den letzter» gesellete sich auch eine intermit-l tierende pleuresie, die man, wenn man ihr gerneinen besondern Namen geben wollte, füglich die ein-tägige (guori^ionariL) nennen könnte; Diese warmanchmal tödtlich, manchmal sehr schwer zu curieren.Sie sieng mtt einem sehr heftigen Schauer an, woraufKopfschmerzen, Hitze, geschwinder und harter Puls,engbrüstiger Husten, und ein stechender Schmerz vor-l ne auf der Brust, wie bey der Entzündung des Mit-^ tel-Fells und Herzbeutels, erfolgten. Man durfte da-! her zu erst mit Recht anuehmen, die Krankheit seye^ meist entzündungsartig. AVer ein neuer leichter Fie-- verschalter, der alle Nachmittage wieder kam, dasjeden Morgen gänzliche nachlassen dks Fiebers, undder Urin, der durch die ganze Krankheit einen Ziegel-fleinartigen Bodensatz hatte, verriethen ihre compli-eierte intermittierende Natur nur allzubald. Wann! aber schon das Fieber nachließ, so wurden dennoch diepleuritischenr Schmerzen um nichts gelinder, sondernsie nahmen vielmehr von Tag zu Tag zu, wenn man! sie nicht durch die Oefnung einer Ader zu lindern trach-^ tete, oder die ganze Krankheit durch eine glücklicheCrisis gehoben wurde. Aber nur sehr selten ereignetsich hier eine vortheilhafte Crisis. Es stellte sich zwahrgemeiniglich am sechsten Tag eine solche ein: aber siekam entweder unter Gestakt eines Nasenblutens, daserst dann aufhörte, wenn die Kranken ohnmächtig ge-M; worden
eines zähen Schleims in den Gedärmen, die Circa-lation des Geblüts wird langsamer, und der seröse, Theil desselben endlich scharf; und möchte nicht eben' das vielleicht die prädisponierende Ursache aller inter-! mittierenden Fieber seyn?i