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Abhandlungen der schwedischen Aerzte, oder, Sammlung seltener Beobachtungen und Fälle, aus allen Theilen der Medicin / aus dem Lateinischen übersetzt von Joh. Jakob Römer
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182
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worden, oder das Fieber veränderte sich darauf inein Tertian Fieber (rerrisna lubimrsn«), welches oftlauge anhielt, und sich erst auf den anhaltenden Ge-brauch der bewährtesten Mittel ergab. Die gleichenW rkungen brachte auch eine reichliche Aderlaß amArme zuwege», daher man mit Verordnung derselbensei r behutsam seyn mußte.-Bey der Cur die-

ser Epidemie leisteten folgende Mittel mir die vortref-lichsten Dienste, nachdem ich zuvor eine kleine Aderlaßhatte vorhergehen lassen; r. Der gereinigte Salmiac;durch selbigen ward die Wallung des Geblüts sichergeschwächt, und er diente zugleich bey dem in denGedärmen sich angesammelten zähen und klebrichtenScyleim, als ein gutes einschneidendes Mittel, z. DieRhabarber, das englische-, und tartaristertes Soda-falz, um den Stuhlgang qelind offen zu erhalten.Wenn alsdenn die Unreinigkeit alle hinlänglich ausge,führt worden, so dorfte man nur die Fieber-Rinde ge-ben. So wurde dem allzulangen anhalten des Fiebersvorgebogen, und es artete dabey auch nicht so leichtin ein unordentliches intermittierendes Fieber aus.

Die Rötheln fanden sich in diesem Monat nochhäufig: hm und wieder waren gallichte Colickenvorhanden: uud bey vielen Kindern zeigte sich ein flech-tenartiger Ausschlag (Lxambems Lerxißines resyrens)bey andern Leistenbeulen.

B r a ch m o n a t.witerrrng.

Endlich verschwand der Schnee, und die Felderfiengen an zu grünen. Dann gleich mit Anfang desMonats stellte sich ein West-Wind mit so lauer Witte«

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