Rrankheiten. ^
Noch haben wir die gleichen Epidemien wiedie vorigen Monate, und es gesellen sich auch nochsiebrische Rheumatismen dazu. .
Viele beklagten sich noch über einen catarrhal !Husten. — Andere über Zahnschmerzen/ und lnoch andere über Geschwülste im Rachen und ^Entzündung der Mandeln. "
Aprill. l
Witterung. ^
Vom ersten bis fünften thauete es immer auf/ 'und der Schnee des vorigen Winters WM M klei-nem Regengeftöber das aus Süden sgm, fast ganzaufgeweicht und weggewaschen. Den <sten hatten wiröftere Platzregen / und prächtige Regenbogen/ dieersten die man in diesem Jahre bey uns sah; derWind blies diesen Tag und Nacht durch aus Westen. ^
Nach- !
*) Es wurde unter andern ein hagerer und ausgezehrter ^Mann mit dieser Art von Schlund-Entzündung '(Lyn-mcks) befallen, welcher an einem Faulfieberschwer danieder lag; die Beschwerlichkeit des Schen-gens und der sehr hohe Grad von Entzündung desGaumens und Rachens die dabey zugegen waren,erforderten allerdings ein wiederholtes Aderlässen: -aber an dieses durfte ich wegen der Hauptkrarikheit jnicht denken. Ich ließ daher Blutige! applicieren, -und die von dem berühmten pringle in solchen ^Fällen empfohlene Bähung, die aus einem in gleich- ^viel Olivenöl und Hirschhorngeist getauchten Tuch >besteht gebrauchen: und dadurch wurde der Krankebald wieder hergestellt.