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Brachnionat.
Witterung.
Die zwey ersten Tage blies freylich ein angeneh-> mer und sehr warmer Süd-Wind/ der aber bald ei-nem Nord-Wind Platz machte, welcher vom dritten biszwölften blies, und die Temperatur der Luft so sehrveränderte, daß man hätte glauben sollen, der Win-ter wäre wieder vor der Thür. Den zten blies er be-sonders kalt, und den 4 und sten gab es Schneeflo-ken: zwischen dem sechsten und zwölften regnete es sehroft. Nachher bis zu Ende des Monats ward es wie-der aufs neue laulicht Wetter, der Süd-Wind kamwieder, und die Luft ward hell.
Krankheiten.
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i Diesen und die zwey folgende Monate, mähete,leider! der kalte Arm des Todes so viele Menschendahin, daß ich noch nie eine so grosse Sterblichkeiterlebt hatte.
Es starben Nemlich an der Ruhr Kinder, Jüng-linge, Männer, Greisen haufenweise ohne Unterschied- dahin. Jedoch den Kinderen war sie am meisten todt-; »ich. Sie war nicht immer mit den gleichen und ge-i wöhnlichen Zufällen begleitet, viele die damit befallen^ wurden, hatten ein sehr starkes, bisweilen blutiges^ Erbrechen, das andere male von einer Fieberhitze und! geschwindem Pulse begleitet war. Ich weiß daher» nicht, ob ich diesen Vauchstuß unter die einfachen undl wahren
scharfe und faulichte Materie in den Gedärmen, undvon daher endlich cin gallichter Durchfalt, oder wah-re Ruhr generiert werde.