Deu isleri erfolgte der nervliche Zufall, und vcopondiesem Tag an ward er ohne weitere Zufälle wiedieoergänzlich gesund.
Im August darauf ward er als ein Hauskind iminsHospital aufgenohmen, (d. i. er bekam für seine köniins-tige Lebenszeit im Hospital uuentgeldlich, SpeiAß,Trank, Kleider, Bett und Wohnung) wo er fiickchziemlich frey befände, nur daß man in deu letztestenMonaten kein Röhrgen mehr, auch selbst wenn mcaranes kürzer machte, hineinbringen konnte, indeme ssosol-ches immer wieder herausgestossen wurde. Bey swlol-chen Umständen trachtete man nur allein die äusserrernTheile vor dem Wundwerden zu verwahren.
Endlich verstarb er den 2ten Hornung 1777/ nacchch-dem ihn ein Fieber befallen hatte, welches ihn innewertacht Tagen von allem ausgestandenen und noch amsis-zustehenden Elend befreyte.
Bey der Leichenöffnung fände ich, daß die Harmn-blase selbst leer, zusammengezogen, und klein waw r,und gerade bey der Vereinigung der Schaamknoch«erenlag. Die Vorsteherdrüse war einer kleinen Faust grwß'ß,angeschwollen und ihrer Conststen-z nach ganz spe-ckck-artig. Da man die Blase öffnete, so fände man, deasaKder widernatürliche Gang in dieselbe, der oberwär'trtsdurch die Punctur war gemacht worden, ganz callöis s,und wie der innwendige Theil einer Harnröhre Ver-schaffen wäre. Die natürliche Oeffnung der Harnn-röhre wäre mit einem Stein verschlossen, dessen Spntzitzegerade in die Oeffnung der Harnröhre hineirrpaßne x,in seinem ausgehölten Theil aber läge ein schwammichh-ter Auswuchs der Vorsteherdrüse, die durch den Eimm-
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