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Zur Geschichte des zürcherischen Wehrwesens im XVII. Jahrhundert : ein kulturgeschichtlicher Beitrag : quellenmässig dargestellt auf Grund von Originalkarten Hans Konrad Gygers / von G.J. Peter
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von Kilchberg sollte mit einem Hochwachtposten beim Albis-wirtshaus korrespondieren und die Signale weitergeben, wenndas Freiamt angegriffen würde; der bei Thalwil aber die Losungempfangen von einer Höhe zwischen dem Albiswirtshaus undBürgenstutz, falls die Herrschaft Wädenswil angegriffen wer-den sollte, und die Alarmzeichen nach Zürich weitergeben. Obdiese Zwischenstationen bei Thalwil und Kilchberg wirklich ein-gerichtet oder nur in Aussicht genommen worden seien, ist ausden Akten nicht ersichtlich.

Bestimmt bezeugt ist dagegen eine Hochwacht auf Burg-Uster : sie wurde gegen Ende des 17. Jahrhunderts dasJahr ist nicht genau festzustellen eingerichtet, und zwaran Stelle einer anderenHochwacht oben im Land, die mitgrossen Kosten entweder umgebaut oder neu eingerichtet wer-den sollte. Diese ist nicht genannt; aber jedenfalls war es keineder Haupthochwachten. Auf Burg-Uster , deren Besitzer denTurm der Regierung kostenlos als Wachtplatz zur Benützungiiberliess, wurde eine Harzpfanne aufgehängt, und täglich löstensich acht Wächter, die einige Gemeinden des Küsnachter Quar-tiers (v. pg. 52) zu stellen hatten, dabei ab. 74 ) Im September1683 wurden sodann zwei neue Hochwachten aufgerichtet: zuGisenrüti (ob Wädenswil ) und auf dem Schlosse Wädens-w i l. 75 )

u ) St. A. Z. A. 29. 4. Schreiben von Sebastian Tschudi auf BurgUster an den Rat von Zürich dat. vom 2. 10. 1703: Beschwerde wegenSchädigungen, die von Hochwächtern an seinem Hausrate und im Weinbergebei der Burg Uster vorkamen; Bitte um Aufhebung der Hochwacht daselbst....Auf anhalten desz damahligen Herren Landvogt Eschers zum Gryffen-See . . .mit vermelden, eine hochwacht oben im land seige, die mit groszen umbkösteneilends oder ein nüwe müsze gehauen werden, auch gefährliche Zeitenseigind, und zu hochwachten von nöthen, dasz dann bey solcher bewantnuszwolle zuelaszen auf dem Schlöszli Uster zehochwachten, hat er entliehen,da man zum anderen mahl ihne ersucht zue respeckt meiner gnädig gebie-tenden Herren von Zürich solcher gestalten eingewilliget, namenlichen einehartzpfannen auszen zehencken und hochwachten zelaszen, iedoch mit demheiteren anhangen, dasz, wan von den hochwachtmeisteren oder wächterenihme etwas verdruszes auff ein oder anderen weg bescheche, das er nit mehrhochwachten wolle gestatten.

75 ) St. A. Z. B. III 215 pag. 201204.Uff Stell- und anordnungder Hochwachten, Stüden und Schyben, auff .... Gyszen-Rüthi und Wadi-Schwil . . .) .... Die Hochwacht auf Gysenrüti ob Wädenschwil mag sehenfolgende Hochwachten: 1. Lägerberg, 2. Pfannenstil , 3. Orn, 4. Schnabelberg,5. Zimmerberg . NB. Möchte auch sehen die Hochwacht auff dem Schwösterreyob Feldbach unweit Rapperschweil; wegen zweyen in gleicher gsichtlinienstehender bäumen, ohngefahr 100 Schritt vor der Stud, aber solche dismahlennicht gesehen werden kan ... Die Hochwacht im Schlosz Wedischwil ward