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Das Schloß Boncourt.
Die Stieg' hinauf —
Nun graut mir vor der Wiederkehr.
2. Im Haus, da ist ein Zimmer,
So luftig hoch, so blank und rein.
Was nur an Sonnenschimmer
Ums Häuschen streifte, drang hinein.
Wie lustig klangDort Kindersang;
Kein Winkel war vom Spielen leer;
Dort fand ich RastNach Tageslast —
Nun öffn' ich seine Tür nicht mehr.
3. Im Haus erklang ein NameVon allen Lippen fort und fort;
Der hatte wundersame
Gewalt, schier wie ein Zauberwort.
Auf jedem MundEin Lächeln stund,
Als ob's des Frühlings Name wär' —
Jetzt geht er stummGespenstig um,
Und wer ihn ausspricht, lacht nicht mehr.
«Vgl. Nr. 7,
los. Das Schloß Boneourt.
Von Adelbert von Chamisso.
1. Ich träum' als Kind mich zurückeUnd schüttle mein greises Haupt;
Wie sucht ihr mich heim, ihr Bilder,
Die lang ich vergessen geglaubt?
2. Hoch ragt aus schatt'gen GehegenEin schimmerndes Schloß hervor;
Ich kenne die Türme, die Zinnen,
Die steinerne Brücke, das Tor.
3. Es schauen vom WappenschildsDie Löwen so traulich mich an;
Ich grüße die alten BekanntenUnd eile den Burghof hinan.
4. Dort liegt die Sphinx am Brunnen;Dort grünt der Feigenbaum,